Deutschland als weltweiter Innovationsführer

In den letzten drei Jahrzehnten haben sich Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen erheblich verbessert. Vor allem in Entwicklungsländern haben wissenschaftlicher Fortschritt und gemeinsame Anstrengungen von Regierungen extreme Armut, Kinder- und Müttersterblichkeit sowie die Häufigkeit von Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria deutlich reduziert. Auch HIV ist heute kein Todesurteil mehr. Mit einem 99-prozentigen Rückgang der Polio-Fälle steht die Welt kurz davor, eine der bedeutendsten Infektionskrankheiten auszurotten. Nach den Pocken geschieht dies erst zum zweiten Mal.

An diesen Errungenschaften ist Deutschland maßgeblich beteiligt. 2016 war es eines der wenigen Länder, die 0,7 Prozent oder mehr ihres Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe ausgaben. Obwohl dieses UN-Ziel seither knapp verfehlt wird, ist Deutschland in absoluten Zahlen das zweitwichtigste Geberland weltweit und kommt somit gleich nach den Vereinigten Staaten, deren Beitrag jedoch an der Wirtschaftsleistung gemessen wesentlich geringer ausfällt.

Auch anderweitig hat sich Deutschland für die weltweite Gesundheit und Entwicklung als führend erwiesen. Im Rahmen der G7-Präsidentschaft 2015 und der G20-Präsidentschaft 2017 machte sich Deutschland für den Kampf gegen gesundheitliche Bedrohungen wie potenzielle Pandemien oder die zunehmende Resistenz gegenüber lebenswichtigen Medikamenten wie Antibiotika stark. Außerdem bewies es durch die Aufnahme von zahlreichen Asylbewerbern und Flüchtlingen seine Führungsstärke in der Weltgemeinschaft.

750 Millionen Menschen leben in extremer Armut – vor allem bäuerlich-ländliche Familien in Subsahara-Afrika und Südasien. Das bedeutet, dass sie mit umgerechnet weniger als 1,90 us-Dollar pro Tag auskommen müssen.

Die humanitären Krisen, die hinter diesen Migrations- und Fluchtbewegungen stehen, erinnern uns jedoch daran, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Immer noch müssen frappierende Ungerechtigkeiten beseitigt werden, damit die Gesundheit und das Wohlbefinden der Ärmsten verbessert werden und unsere Welt eine stabilere und friedvollere wird. Geschätzte fünf Millionen Kinder unter fünf Jahren werden dieses Jahr sterben – vor allem in ärmeren Ländern und meist an Ursachen, die vermeidbar gewesen wären. Hunderte Millionen andere Kinder werden weiterhin unnötig an Krankheiten und Mangelernährung und den häufig dadurch entstehenden lebenslangen kognitiven und physischen Beeinträchtigen leiden. Schätzungen der Weltbank zufolge leben noch 750 Millionen Menschen in extremer Armut – vor allem bäuerlich-ländliche Familien in Subsahara-Afrika und Südasien. Das bedeutet, dass sie mit umgerechnet weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag auskommen müssen.

Die Weltgemeinschaft muss daher weiterhin und verstärkt auf Maßnahmen setzen, die sich als effektiv erwiesen haben. Darüber hinaus müssen wir jedoch noch einen Schritt weitergehen. Wenn wir den Fortschritt beschleunigen und die bestehenden Herausforderungen bewältigen wollen, gilt es, weitere wissenschaftliche und technologische Durchbrüche zu erzielen und dafür zu sorgen, dass alle gleichermaßen vom Nutzen des Fortschritts profitieren. Dabei können Deutschland und Europa als Ganzes einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie auf dem Weg in eine bessere Welt im Jahr 2030 als Vorbilder agieren. Dazu braucht es politische Maßnahmen und Instrumente zur Förderung von Forschung und Entwicklung, die Antworten auf die weltweit drängendsten offenen Fragen und Probleme geben.

Warum wir Innovationen so dringend brauchen

Malaria etwa ist eine dringliche Frage, die die Bedeutung von Forschung und Entwicklung besonders gut veranschaulicht. Diese parasitäre Erkrankung wird von Moskitos übertragen und trat früher fast überall auf, auch in Südeuropa. Noch immer fordert Malaria viele Todesopfer: Von den etwa 200 Millionen jährlich nachgewiesenen Fällen (von denen im Übrigen 90 Prozent in Afrika auftreten) führen jedes Jahr 450.000 zum Tod. 70 Prozent der Opfer sind Kinder unter fünf Jahren.

In den letzten 15 Jahren haben wir bedeutende Fortschritte im Kampf gegen Malaria gemacht, jedoch gerät diese Dynamik gerade ins Stocken. Zwar verfügen wir über hocheffiziente Instrumente, doch brauchen wir aus unterschiedlichen Gründen neue. Zuallererst, da der Kampf gegen Malaria ein gnadenloser Wettlauf gegen die Evolution ist. Die für die Krankheit verantwortlichen Parasiten und deren Überträger, die Moskitos, entwickeln immer wieder Resistenzen gegen Medikamente und Insektizide. Außerdem brauchen wir neue Werkzeuge, da wir bisher noch keinen Weg gefunden haben, die Krankheit endgültig auszurotten. Die Wirkung von aktuellen Präventivansätzen wie Sprays gegen Insekten und deren Larven ist zeitlich und räumlich begrenzt. Die Behandlungsverfahren sind zu komplex und langwierig. Das macht es den Patienten schwer, sich punktgenau an Behandlungspläne zu halten. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass Schutzmaßnahmen gegen Malaria an einem Ort funktionieren und anderswo nicht, da die Krankheit immer ein anderes biologisches und ökologisches Erscheinungsbild zeigt.

Mit seiner gewaltigen Stärke im technischen Bereich ist Deutschland bei der Suche nach neuen, klimaneutralen Energielösungen ganz weit vorn.

In diesem Kampf sind Forschung und Entwicklung die wichtigste Waffe. Dies zeigt sich daran, dass Innovationen, die vor einem Jahrzehnt getätigt wurden, heute zu greifbaren Ergebnissen geführt haben. Es gibt neue Moskitonetze mit Zweifachwirkstoff, hochsensible Schnelldiagnosetests und neue Wirkstoffe in der klinischen Erprobung. Weitere benötigte Innovationen umfassen sichere Einzeldosisbehandlungen mit guter Verträglichkeit, Impfstoffe der zweiten Generation, die Infektionen vorbeugen oder die Übertragung blockieren, und bessere Daten durch computergestützte Berechnungen und Simulationen. So können wir effizienter und lokal gezielter eingreifen. Mithilfe neuer gene editing-Technologien wie CRISPR können Forscher vererbbare Merkmale in Moskitopopulationen einschleusen und so ihre Fähigkeit einschränken, Malaria, aber auch das Zika-Virus oder das Dengue-Fieber zu verbreiten.

Was für Malaria gilt, trifft momentan aber auch auf viele weitere globale Herausforderungen zu: Wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt ist entscheidend. Neben dem Bereich der weltweiten Gesundheit ist das wahrscheinlich offensichtlichste Beispiel hierfür der Klimawandel. Wenn wir unsere CO2-Emissionen signifikant verringern möchten, benötigen wir mehr saubere, zuverlässige Energieträger und effizientere Möglichkeiten, Energie zu speichern, zu übertragen und sparsam zu nutzen. Außerdem brauchen wir Innovationen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernten von Kleinbauern in Afrika und Asien zu mildern, die ganz besonders unter der Erderwärmung leiden. Um die erneute Ausbreitung von extremer Armut und Hunger zu vermeiden, sind Fortschritte im Bereich der Pflanzenforschung nötig. Insbesondere brauchen wir neue, resistentere und nahrhaftere Pflanzensorten, die die wachsende Weltbevölkerung mit ausreichend Lebensmitteln versorgen können. Denn bis zum Jahr 2050 soll sich die Bevölkerung Afrikas verdoppeln.

Deutschland verfügt über viele Stärken, auf die es aufbauen kann

Wie kann nun Deutschland am besten den Fortschritt und die Innovationen vorantreiben, die die Welt so dringend braucht?

Deutschland verfügt über viele Stärken, auf die es aufbauen kann. Mit seinen exzellenten Universitäten und seinem einzigartigen System nationaler Forschungsinstitute ist Deutschland seit Langem federführend in den Bereichen Physik, Mathematik, Chemie und Ingenieurwissenschaften. Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren die Förderung von Forschung und Entwicklung zunehmend ausgebaut. Gemessen am BIP gibt Deutschland mehr für diesen Bereich aus als die amerikanische Regierung, auch wenn die USA, Japan und China insgesamt jeweils mehr investieren. Darüber hinaus verfügen die großen deutschen Chemie-, Technologie- und Automobilunternehmen über umfassendes wissenschaftliches Fachwissen und große Investitionsstärke.

Mit seiner gewaltigen Stärke im technischen Bereich ist Deutschland bei der Suche nach neuen, klimaneutralen Energielösungen ganz weit vorn. Neben 23 anderen Ländern ist es Mitglied der »Mission Innovation« und hat zugesagt, seine Investitionen in die Entwicklung sauberer Technologien in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln. In der Privatwirtschaft setzt sich die Breakthrough Energy Coalition dafür ein, diese Technologien schneller und für viele Menschen verfügbar zu machen. Auch das Softwareunternehmen SAP und Hasso Plattner, einer seiner Gründer, sind Teil dieser Koalition.

Die Zahl der Malaria-Toten in Afrika sinkt

Summe der gemeldeten Todesfälle

Die Immunisierungsrate bei einjährigen Kindern

Anteil der Einjährigen,  die drei Dosierungen des Polioimpfstoffs (Pol3) in dem jeweiligen Jahr bekommen haben, steigt 1983–2015.

Deutschlands führende Chemieunternehmen engagieren sich für die weltweite Gesundheit, indem sie Produkte entwickeln, die Ernten und Menschen vor Insekten schützen. Die Industrieriesen Bayer und BASF sind zusammen mit anderen globalen Pflanzenschutzunternehmen Teil einer Initiative, die sich durch die Entwicklung einer neuen Generation von Anti-Moskito-Maßnahmen im Kampf gegen Malaria starkmacht. Diese Initiative wird auch von der Gates-Stiftung unterstützt.

Auch im Bereich der Biowissenschaften verfügt Deutschland über einen großen Erfahrungsschatz. Man denke nur an Robert Koch, den Begründer der modernen Bakteriologie, der vor 100 Jahren mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterhält über ein Dutzend Partnerschaften mit deutschen Kompetenzzentren der Biomedizin und Landwirtschaft, wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Universität Heidelberg oder der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Ausschöpfung des vollen Potenzials Deutschlands für Innovationen im Bereich Lifesciences würde sich äußerst positiv auf die Wirtschaft des Landes auswirken.

Die umfassendste und ambitionierteste Partnerschaft unterhalten wir mit dem Biotechnologieunternehmen CureVac AG. Es wurde an der Universität Tübingen gegründet, jenem Ort, an dem erstmals Nukleinsäure isoliert und somit der Grundstein für die Erforschung der DNA gelegt wurde. In den 90er-Jahren entdeckten Forscher dieser Universität, dass auf RNA-Molekülen bestimmte Informationen gespeichert werden können, die der Körper ablesen und so seine eigenen maßgeschneiderten Antikörper als Therapeutikum produzieren kann. Aufbauend auf diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelte CureVac eine einzigartige Technologieplattform für die beschleunigte Entwicklung von Impfstoffen gegen viele Krankheiten. Mit zwei neuen Förderzusagen für die Entwicklung eines RNA-basierten Malaria-Impfstoffes und einer universalen Grippeimpfung baute die Gates-Stiftung 2018 ihre Partnerschaft mit CureVac noch weiter aus.

CureVac ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie deutsche Kompetenz in den Bereichen Wissenschaft und Technik zu medizinischen Durchbrüchen führen kann, die die Welt verändern. Dafür gibt es noch andere Beispiele – jedoch nicht so viele, wie man es angesichts der deutschen Vorreiterposition in der Forschung anderer wissenschaftlicher Disziplinen erwarten würde.

Das Glas ist halb voll

In einer aktuellen wissenschaftlichen Vergleichsstudie kam das globale Beratungsunternehmen Boston Consult­ing Group zu dem Schluss, dass Deutschland sein volles Innovationspotenzial im Bereich Lifesciences noch nicht ausschöpft. Der Studie zufolge werden Forschung und Entwicklung in diesem Bereich von der Bundesregierung weniger stark gefördert als andere wissenschaftliche und technologische Bereiche. Darüber hinaus sind deutsche Labore oft wenig effizient, wenn es darum geht, die Ergebnisse von Grundlagenforschung in die Produktentwicklung zu überführen. Die im Rahmen der Studie befragten Fachleute führten dies auf unterschiedliche Faktoren zurück. Darunter vor allem ein Mangel an Forschern und anderen benötigten Experten. Im Vereinigten Königreich gab es 2015, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung, etwa 80 Prozent mehr Studienabschlüsse in naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik als in Deutschland. Obwohl in Deutschland ein vergleichbarer Anteil der Studenten den Doktorgrad erreicht, gibt es im Vereinigten Königreich 50 Prozent mehr Promotionen in Biologie.

Neben diesen Defiziten verwies die Studie auch auf einen Mangel an Risikokapital und die langjährige Politik der Bundesregierung, einen Großteil der Fördergelder für Forschung und Entwicklung in Form von Strukturbeihilfen für staatliche Forschungsinstitute auszugeben. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Förderung von Grundlagenforschung und stellt eine anerkennenswerte Langzeitinvestition in neues Wissen dar. Jedoch müssen wir aktuell auch innovative Lösungen für die drängendsten Probleme finden. Außerdem gibt es noch eine weitere Herausforderung: In anderen Ländern entstehen durch fächerübergreifende Zusammenarbeit sowie Kooperationen zwischen der akademischen Welt und der Privatwirtschaft oft erfolgreiche biomedizinische und biotechnologische Initiativen. In den deutschen Wissenschaften sind solche Partnerschaften ­wenig üblich.

Die Ausschöpfung des vollen Potenzials Deutschlands für Innovationen im Bereich Lifesciences würde sich äußerst positiv auf die Wirtschaft des Landes auswirken. In den USA und dem Vereinigten Königreich ist der Bereich der Lifesciences zentral für die Schaffung von Arbeitsplätzen und ein wichtiger Wachstumsmotor. Einer aktuellen britischen Studie zufolge trugen pharmazeutische, medizintechnische und biotechnologische Forschungsunternehmen 2015 umgerechnet 34,6 Milliarden Euro zum BIP bei. Sie stellten 482.000 Arbeitsplätze und zahlten umgerechnet 9,5 Milliarden Euro Steuern.

Seit mehr als einem Jahrzehnt setzt Deutschland auf eine Politik, die Forschung und Entwicklung und die Biowissenschaften fördert. Es wurden Anreize geschaffen, um die besten Wissenschaftler an deutsche Universitäten zu holen und dort zu halten. Akademische Exzellenzcluster und eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschern und anderen Forschungseinrichtungen wurden gefördert. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Forschung sowie anderer öffentlicher Mittel wurde ein Netzwerk von Gesundheitseinrichtungen geschaffen, das weiterführende Arbeiten zu spezifischen Herausforderungen wie Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten sowie neurodegenerativen Erkrankungen koordiniert.

Deutschland könnte sich noch stärker dafür einsetzen, Forscher aus anderen Ländern anzuwerben. Die Landesregierungen könnten Risikokapital-Fonds einrichten, um Forschungsunternehmen besser zu fördern.

Durch weitere Schritte könnte noch mehr Innovationspotenzial freigesetzt werden. Deutschland könnte sich noch stärker dafür einsetzen, Forscher aus anderen Ländern anzuwerben. Die Landesregierungen könnten Risikokapital-Fonds einrichten, um Forschungsunternehmen besser zu fördern. Wie im Vereinigten Königreich war in Deutschland zur Unterstützung von zielgerichteter, fortschrittlicher Forschung die Schaffung einer Regierungsbehörde im Gespräch. Diese könnte sich am Modell einer amerikanischen Behörde orientieren, die neben ihrer maßgeblichen Beteiligung an der Entstehung des Internets auch viele andere bahnbrechende Technologien hervorgebracht hat. Beim G20-Gipfel in Hamburg vor einem Jahr verpflichtete sich Deutschland zur Schaffung eines Zentrums für internationale Zusammenarbeit im Bereich Antibiotikaresistenz, eine der größten Bedrohungen für die weltweite Gesundheit.

Diese Ideen sind äußert wertvoll und könnten die Rolle Deutschlands als Forschungs- und Innovationspionier der weltweiten Gesundheit und Entwicklung stärken. Viele Freunde Deutschlands – mich selbst ganz sicher eingeschlossen – würden sich sehr über weitere Bemühungen freuen, diese Rolle auszubauen. Dabei kann sich Deutschland unserer Unterstützung gewiss sein. Ob die Welt das Tempo halten kann, mit dem der Fortschritt in den letzten drei Jahrzehnten vorangetrieben wurde, hängt in hohem Maße von neuem Wissen und neuen Instrumenten ab, die mit der Hilfe Deutschlands bis zum Jahr 2030 geschaffen werden.

Bill Gates (62) ist stellvertretender Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation und Gründer von Microsoft. Zusammen mit Melinda Gates, der Co-Vorsitzenden der Gates-Stiftung, entwirft und unterstützt er Förderstrategien im Kampf gegen Armut und für globale Gesundheit. Die Stiftung entstand im Jahr 2000 und hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern. 2008 wurde die Bill & Melinda Gates Foundation durch eine großzügige Spende von Warren Buffett unterstützt. Sie ist heute die größte private Stiftung der Welt.