Deutschland in den Augen der Welt. Gefragter und geforderter denn je

Deutschland ist geachtet und geschätzt, aber es soll sich international entschiedener einbringen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Befragung, die die GIZ – jetzt zum dritten Mal – rund um den Globus durchgeführt hat. »Deutschland sollte sich stärker global engagieren. Global Governance wird zu sehr von den USA dominiert. Ich hoffe auf ein starkes Europa – es ist wichtig für die Welt.« Mit diesen oder ähnlichen Worten fordern viele unserer Gesprächspartner, Deutschland möge seine historisch begründete Zurückhaltung nun rasch abstreifen.

In gut 70 Jahren hat sich Deutschland vom »Feindstaat«, wie es noch bei der Gründung der Vereinten Nationen geheißen hatte, zum mittlerweile geschätzten, geachteten und gebrauchten Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft entwickelt: ein respektiertes Land, das zugleich mit großen Erwartungen bezüglich seiner internationalen Rolle bedacht wird. Ein Land, von dem man sich verspricht, dass es die Herausforderungen der Welt tatkräftig mit angeht, statt sich vornehm zurückzuhalten – das ins Spiel eingreift, statt als Zuschauer am »Spielfeldrand« der internationalen Politik zu verweilen, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor einiger Zeit ausdrückte.

»Zieht die größeren Schuhe an, sie werden euch passen«, hatte es schon bei der ersten »Deutschlandstudie« aus dem Jahr 2012 geheißen. Deutschland solle eine aktivere Rolle in der Welt spielen und damit seiner Wirtschaftskraft und seinem politischen Ansehen besser entsprechen, lautete die Forderung. »Deutschland muss eine Vision entwickeln, welche Rolle es in der Welt spielen will.« INDIEN Dieser Befund überraschte seinerzeit, hatte Deutschland doch nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs von herausgehobenen oder gar einsamen Handlungen Abstand genommen und gerade dadurch wieder international Vertrauen erlangt. Noch nach der Wiedervereinigung gab es massive Vorbehalte und Bedenken gegen ein größeres Deutschland in der Mitte Europas. Würden die Deutschen wieder großmannssüchtig? Würden sie massiv deutsche Interessen durchsetzen?

Solche Ängste und Befürchtungen ließen sich damals nur durch wiederholte Versprechen einer weiteren Zurückhaltung zerstreuen. Und heute, gut ein Vierteljahrhundert später, scheint die Welt eine vollkommen andere, das Bild des »Ugly German« von einst in Auflösung begriffen.

Engagierte, aber wohlmeinende Führungsrolle

»Cool Germany« titelte der »Economist« sogar unlängst. Deutschland werde offener, vielfältiger und könnte ein Vorbild für den gesamten Westen werden, ist dort prominent zu lesen. Nicht ganz so locker und lässig wie das britische Magazin formulieren es die Gesprächspartner der GIZ, aber ihre Aussagen deuten in dieselbe Richtung: Die drei Studien mit dem Titel »Deutschland in den Augen der Welt« zeichnen einen Wandel im Deutschlandbild nach, der verbunden ist mit einem kontinuierlich stärker artikulierten Wunsch nach mehr internationalem Engagement.

Waren die Aussagen 2012 noch aufmunternd-lockend, so lesen sie sich 2018 entschieden-drängend: Stand seinerzeit die freundliche Aufforderung im Raum, die eigene hemmende Geschichte hinter sich zu lassen und sich mehr zuzutrauen, dominierte 2015 dann schon die Wahrnehmung, Deutschland habe sich im Zuge der Finanz- und Griechenlandkrise weiter hervorgewagt, allerdings nicht freudig und freiwillig. Damals habe es die größeren Schuhe tatsächlich angezogen, aber eher wider Willen und – Stichwort Austeritätspolitik – nicht zu jedermanns Gefallen.

Nun, in der dritten Studie, sind die leiseren Töne von vor sechs Jahren einem nahezu einvernehmlichen lauten Chor gewichen, der in etwa folgendes Lied anstimmt: Die Welt ist in Aufruhr, Europa wird gebraucht, ihr werdet gebraucht, als Hüter der Werte der westlichen Welt. Auch und gerade als Gegengewicht zu den drei Großen USA, Russland und China, die sich – neuerdings und jeder auf seine Weise – wieder eher auf sich selbst besinnen und dabei zugleich Reflexe aus den Zeiten des Kalten Krieges zeigen. Ein bedrohter Welthandel in Kombination mit einer Neuausrichtung der internationalen Macht- und Lastenteilung bekräftigen diese Rollenbeschreibung. Es sei ein weltpolitisches Vakuum entstanden, so war von den Befragten immer wieder zu hören, das zu füllen man nur wenigen Staaten zutraue, darunter Deutschland. Aus der Kraftlosigkeit der EU und den Veränderungen im internationalen Gefüge ergeben sich höhere Erwartungen an Deutschland.

»Deutschland spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewahrung der EU, was im Interesse der ganzen Welt ist.« IRAN

Zugespitzt zeigen die Aussagen von Studie zu Studie deutlicher, dass Deutschland weit mehr Aufgaben zugedacht bekommt, als es vermutlich erledigen kann und vielleicht auch möchte. Vom Vorbild beim Umweltschutz bis zum Schlichten von Krisen und Konflikten, vom Transfer neuer Technologien bis zum Schutz der Menschenrechte, vom Retten der  EU bis zur Stütze der  Vereinten Nationen –  es bleibt wenig, was man Deutschland nicht gedanklich überträgt und zutraut. Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan sieht deshalb sogar schon »Deutschlands großen Moment« gekommen.

»Ich sehe einen Wandel gegenüber der letzten Studie. Deutschland hat jetzt ein humanitäres Gesicht.« USA

Allerdings, und da wiederum bleibt die Linie zum Image aus der Vergangenheit intakt, ist es keine einsame und eigenwillige Führungsrolle, die man von Deutschland erwartet. Auch keine unsensible oder eurozentrische. Sondern eine mit Augenmaß und im Verbund. Kurz gesagt: eine wohlmeinende Führungsrolle, die zwar auch eigene Interessen im Blick hat und haben darf, aber diese eigenen Interessen am besten als Teil des Ganzen verfolgt sieht. Deutschland als soft power mit Weitblick und Gestaltungswillen, so könnte man die Aussagen der Studie bezüglich seiner künftigen internationalen Rolle paraphrasieren. Um diese Rolle entsprechend auszufüllen, brauche Deutschland jedoch ein stärkeres Bewusstsein bezüglich seines Platzes in der Welt, den Willen, strategisch zu denken und zu handeln, und – vielleicht am wichtigsten – eine Vision für die eigene Zukunft.

Ein weicheres, ein menschlicheres Antlitz

Der Umgang mit Flüchtlingen ab September 2015 mag im Inneren Deutschlands Mühe machen. Er mag kontroverse, auch schmerzhafte Debatten über Integration und die eigene Identität ausgelöst haben, draußen in der Welt hat er dem Ruf nicht geschadet. Im Gegenteil,  die Glaubwürdigkeit ist dadurch noch gewachsen.

Das heißt freilich nicht, dass die Herausforderungen, etwa bei der Integration der Zugezogenen oder bei der Frage »Was ist deutsch?«, im Ausland nicht gesehen werden. Es heißt auch nicht, dass Deutschland in den Augen der Befragten insgesamt nicht noch internationaler werden müsste. Genau das wünschen sich viele – von der größeren Offenheit gegenüber anderen bis hin zum aktiveren Gebrauch von Fremdsprachen in Deutschland. Aber der Umgang mit den Flüchtlingen hat das Bild vom tüchtigen und effizienten Deutschen gewissermaßen weichgezeichnet und um die Facette des humanitären Weltbürgers ergänzt.

Tatsächlich prägt kein Thema diese dritte Studie, im Vergleich zu den beiden vorherigen, so sehr wie der Zuzug nach Deutschland. Die sogenannte »Willkommenskultur« wirkt offenbar wie ein Katalysator des Imagewandels. Insofern zeigt der Studienreigen bei aller Kontinuität im Gesamttrend auch deutliche Unterschiede im Einzelnen. So ist festzuhalten, dass bei der jüngsten Erhebung das starke Drängen auf eine aktivere internationale Rolle Deutschlands sowie die Haltung während der Flüchtlingskrise die beiden hervorstechendsten Ergebnisse darstellen. Dazu gesellen sich weitere Themen, die den beiden Haupterkenntnissen aber nicht zuwiderlaufen, sondern diese ergänzen. Sie beziehen sich auf das Wertesystem, Deutschlands Institutionen, seine Wirtschaftskraft und seine bisherige Vermarktung in der Welt. Auch hier erhält Deutschland – trotz Abweichungen in Teilbereichen – überwiegend gute Zensuren, wodurch sich die Forderung nach größerer Verantwortung in der Welt noch steigert.

Stabile Werte

Trotz aller externen und internen Veränderungen bleibt sich Deutschland in den Augen der Welt treu.  Es ist weiterhin ein werteorientiertes Land, hält Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Gleichheit und Eigenverantwortung hoch. Diese Werte gelten als Grundpfeiler des deutschen Systems. Die Gründe dafür vermutet man in der institutionellen Absicherung dieser Werte und in ihrer Vermittlung von klein auf. Deutsche Gesetze gälten für alle, das Klassendenken sei – anders als in vielen anderen Ländern der Welt – nicht so stark ausgeprägt.

 

Und doch gibt es in den Augen der ausländischen Beobachter auch Brüche und Widersprüche; sie reichen von deutschen Waffenexporten bis zur Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Deutschland als einer der größten Produzenten und Exporteure von Waffen – wie passt das zu Humanismus und den Menschenrechten? »Deutschland basiert auf einem Wertefundament und will, dass es den Menschen gut geht.« GHANA Das fragt sich der eine oder andere Interviewte. Erstaunt registriert man auch, dass dieses ansonsten so moderne Land in gesellschaftlichen Fragen eher konservativ ist – Stichwort Gleichstellung der Geschlechter, Kinderbetreuung oder Organisation der Familien. Wie passt das zum Gleichheitsgrundsatz? Alles in allem aber respektieren und ja, bewundern die Befragten die klaren Kriterien, an denen sich die deutsche Gesellschaft orientiert.

Kräftiges Fundament

Auch wegen seines fortschrittlichen Staatssystems wird Deutschland andernorts sehr geschätzt. Den Erfolg führt man dabei vor allem auf rechtsstaatliche Institutionen und die föderale Struktur zurück. Ein funktionierendes Parteiensystem – so wahrgenommen trotz des Erstarkens populistischer Strömungen –, das sich mit einer ausgesprochenen Debattenkultur verbindet, schafft ein kräftiges Fundament. Zusammen mit dem als intakt erachteten Wohlfahrtsstaat gilt Deutschland dem Ausland insgesamt als reif und vorbildlich, ungeachtet seines gelegentlichen Hangs zu Bürokratie. Eine aktive Zivilgesellschaft und eine ausgeprägte Konsens- und Debattenkultur runden das Bild ab. Dazu der hohe Lebensstandard, vergleichsweise große Sicherheit und ein funktionierendes Gesundheitssystem, all das ruft in vielen anderen Weltgegenden Anerkennung bis Sehnsucht hervor.

Starke Wirtschaft

Der Wirtschaftsstandort gilt ebenfalls als hervorragend, obwohl nicht zuletzt der Dieselskandal den Ruf etwas angekratzt hat. Das Ausland sieht hier in erster Linie eine leistungsstarke Ökonomie mit etablierten Marken, die man achtet und würdigt. Qualität wird großgeschrieben. Den Erfolg der deutschen Wirtschaft führen die Befragten auch auf das Bildungssystem samt seinem dualen Zweig und seiner anwendungsorientierten Forschung zurück.

»Die Deutschen sollten nicht alles mehrfach umwälzen und prüfen, sondern etwas risikofreudiger werden. Wer etwas wagt, wird auch erfolgreich sein.« UKRAINE

Zugleich werden Zweifel laut, ob made in Germany ungeachtet aller Qualität nicht einfach zu teuer ist. Auch fragt man sich, ob Deutschland nicht zu sehr von seinen Leistungen der Vergangenheit zehrt – sich zu wenig um seine Zukunftsfähigkeit kümmert. Ob es in Zeiten der Digitalisierung nicht den Anschluss verliert. Überrascht registrieren die Befragten neben einer generellen Risikoscheu auch eine gehörige Portion Technikfeindlichkeit – ausgerechnet in einem Land, das für seine technologischen Standards legendär ist. Die Art, Innovationen voranzutreiben, wird als nicht ausreichend zeitgemäß betrachtet. Statt Neues auszuprobieren und hervorzubringen, setzten die Deutschen zu sehr auf Sicherheit und weniger auf Rahmenbedingungen, die auch disruptive Veränderungen ermöglichen.

Land und Leute besser vermitteln

Bei aller Wertschätzung – oder gerade deshalb – wundern sich viele der Interviewten, warum Deutschland international so wenig aus sich macht. Warum zeigt sich Deutschland nicht deutlicher? Lautet eine der Fragen. Warum klappert es nicht mehr? Warum vermittelt es Land und Leute nicht besser oder vielmehr: breiter?

Bekannt sind im Ausland nach wie vor hauptsächlich die Klassiker, Mercedes, Porsches und BMWs genauso wie die Goethes und Schillers, aber den Rest kennt man nicht oder nicht genug. Hier herrscht eindeutig ein Vermittlungsdefizit, denn das Interesse an mehr Vielfalt und Breite scheint vorhanden. Und durch Berlin als »hippe« Metropole im Herzen Europas haben die Befragten auch einen ersten Eindruck von dieser anderen Seite erhalten, von der modernen, interessanten und pulsierenden Seite. Von der möchte man mehr sehen – und fragt sich, warum Deutschland die Kulturvermittlung nicht noch mehr als strategisches Instrument nutzt, wie es andere Nationen längst tun.

Große Erwartungen an Deutschland

Die nunmehr dritte Erhebung in der Studienreihe offenbart anschaulich: Das Interesse an Deutschland ist nicht kleiner geworden, und die Erwartungen sind es ebenso wenig. Ausländische Beobachter setzen im Gegenteil große Hoffnungen in Deutschland, wenn es um die Zukunft der Weltordnung geht. Sie trauen einer von Deutschland zusammen mit Frankreich gestärkten EU zu, die multilaterale Idee hochzuhalten und weiterzuentwickeln. Den »alten Kontinent« sehen sie also mitnichten auf dem »Altenteil«, wie eine populäre These vor einigen Jahren lautete, sondern sie hoffen auf seine Mittlerfunktion zwischen Ost, West und Süd – und das nicht nur geografisch.

»Die Deutschen legen viele Eier, aber sie gackern nicht. Sie sollten manchmal mehr gackern und weniger Eier legen.« BRASILIEN

Damit Deutschland die Kraft für einen aktiveren Part in der Weltpolitik aufbringt, muss es seine »begrenzende« Geschichte endgültig abstreifen und aus dem Schatten seiner Vergangenheit heraustreten, wie die Befragten immer wieder und inzwischen entschiedener betonen. Die Historie bleibt, sie soll auch niemals vergessen werden, aber sie soll nicht länger ein limitierender, sondern ein antreibender Faktor sein. Gerade seine besondere Art, die eigene Geschichte aufzuarbeiten, ist es, die Deutschland zu einem glaubhaften Verfechter internationaler Zusammenarbeit macht. Das Ausland traut Deutschland zu, mit Augenmaß zu agieren und nicht wieder in frühere Muster zurückzufallen.

»Die Deutschen schreiben noch Briefe. Mit der Hand. Sie stecken sie in einen Briefumschlag, dann gehen sie damit zum Postamt und stellen sich in eine lange Schlange. Und jetzt kommt das Beste: Sie bezahlen dafür noch mit Bargeld. « CHINA

Wenn man die Aussagen zuspitzt, lautet die Essenz der drei GIZ-Studien: Ein Land mit diesem Potenzial und Lebensstandard, das auf einem soliden Wertefundament ruht, über ein funktionierendes politisches System verfügt, intakte Institutionen hat sowie eine – noch – bärenstarke Wirtschaft, ein solches Land muss sich seiner Verantwortung in der Welt stärker stellen. Alles andere wäre fahrlässig angesichts der vielen globalen Herausforderungen – und leichtfertig gegenüber der eigenen Zukunft.

Im Jahr 2030 soll Deutschland deshalb zum Kreis jener Länder gehören, die in und mit einem stärkeren Europa die internationale Politik und Zusammenarbeit aktiv gestalten. So könnte man die Aufforderungen der Studienteilnehmer lesen. Dazu gehören die Vermittlung, Schlichtung und womöglich manchmal auch das Eingreifen in Konflikte. Dazu gehört aber insbesondere auch eine aktive Afrikapolitik auf Augenhöhe mit den afrikanischen Partnern – und manches mehr. Bei alldem soll Deutschland Werte wie Freiheit, Freihandel, Menschenrechte und das Prinzip der Nachhaltigkeit hochhalten, ohne der Welt zugleich einen deutschen oder europäischen Stempel aufzudrücken. Das ist eine wahrlich komplexe Aufgabe, weil schon allein der Teil zu Europa viele Herausforderungen birgt, von den restlichen »Hausaufgaben« ganz zu schweigen. Aber die Meinung des Auslands ist an dieser Stelle eindeutig: Genau das betrachtet es als den künftigen Auftrag und Anspruch dieser europäischen Mittelmacht. Damit ist auch klar: Deutschland steht erst am Anfang einer langen Debatte darüber, wo und wie es sich in der Welt von morgen verorten möchte.

Dr. Christoph Beier (56) ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und stellvertretender Sprecher des Vorstands. Er kam vor mehr als zwei Jahrzehnten zur GIZ, hatte seither verschiedene Posten im In- und Ausland inne, unter anderem in Indonesien und als Leiter des Bereichs Planung und Entwicklung. Seine berufliche Laufbahn begann Beier im Saarland bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sowie im Ministerium für Wirtschaft. Auch eine Zeit als Lehrender und Forschender an der Ruhr-Universität Bochum gehört zu seinen beruflichen Stationen. Beier hat an allen drei »Deutschlandstudien« der GIZ als zuständiger Vorstand aktiv mitgewirkt.